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Das Safari-ABC

Was muss mit in den Koffer?

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Das Safari-ABC – Was muss mit in den Koffer?

Ein grosser Irrtum von Safari-Neulingen ist der Glaube, dass es in Afrika nur heiss ist. Wer zu einer Safari aufbricht, sollte unbedingt auch wärmere Sachen in den Koffer packen. Dieser wird übrigens besser durch eine Tasche ersetzt. Denn in kleinen Flugzeugen, die von Lodge zu Lodge fliegen, oder den 4×4-Fahrzeugen, mit denen die Pirschfahrten oder Transfers gemacht werden, gibt es nur wenig Platz für ungelenke Schalenkoffer. Und ehrlich, wer will schon mit einem Rollkoffer über den unebenen, staubigen Boden der Piste zu seinem Zelt staksen? Eine Tasche wirkt da definitiv sportlicher.

Das Zwiebelprinzip

Pirschfahrten finden meist früh morgens und abends statt. Vor und nach Sonnenuntergang ist es rasch kühl, auch in Afrika. Der Nationalpark Serengeti in Tansania beispielsweise, liegt auf rund 1200 Meter über Meer, und vor Tagesanbruch bei leichtem Nebel auf dem Krater des Ngorongoros ist nicht nur die Aussicht eindrücklich, sondern auch die beinahe winterliche Temperatur. Zu den T-Shirts und Shorts müssen also unbedingt auch warme Sachen wie lange Hose, leichte Pullover, Fleece-Jacke, Mütze und eventuell ein grosser Schal mit ins Gepäck. Bei Abenddämmerung schützen langärmlige Kleider zudem vor lästigen Mückenstichen. Nicht unterschätzen sollte man auch den Fahrtwind auf den meist offenen Fahrzeugen. Es lohnt sich, eine Windstopper-Jacke einzupacken. Hat es die Sonne aber über den Horizont geschafft, wird es schnell heiss. Glücklich ist, wer sich dann rasch von ein paar Schichten Stoff befreien kann. Das Zwiebelprinzip hat sich bewährt.

Die besten Busch-Accessoires

Schmuck, Handtaschen und Wertgegenstände (einmal abgesehen von der Fotokamera), sind auf Safari nur lästig. Angebrachte Accessoires sind Feldstecher, die man endlich einmal richtig nutzen kann, Sonnenhut und Sonnenbrille sowie ein Sackmesser. Letzteres bleibt meist während der ganzen Ferien im Hosensack. Doch sollte es tatsächlich einmal zu einer Panne kommen, macht es Freude, wenn Mann den Guide mit einem guten Sackmesser unterstützen kann. Zudem sind Schweizer Sackmesser ein gerne gesehenes Geschenk bei Einheimischen. Verzichtet werden kann in den meisten Fällen auf schweres und solides Schuhwerk wie Wanderschuhe. Wird nicht ausdrücklich eine Walking Safari gebucht, reichen Turnschuhe im Jeep völlig aus.

Die Stunden davor und danach

Für die Stunden zwischen den Pirschfahrten gehören ein gutes Buch, Badehose und ein Bikini oder Badekleid ins Gepäck. Elegante Kleidung ist auch in edlen Lodges selbst abends nicht nötig.

Wenn Löwen rot sehen

Bunte Paradiesvögel sind im Busch auf Bäumen besser aufgehoben als auf Safari-Jeeps. Auch wenn es keine strenge Regel ist, wird empfohlen, mit Kleidern in gedeckten Farben auf Safari zu gehen. Rot beispielsweise, ist im Tierreich eine Signalfarbe. Sie kann entweder die Art von Interesse wecken, auf die Gäste lieber verzichten, oder aber ängstlichere Tiere in die Flucht schlagen.

 

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  1. Cialischeap, 4. April 2018

    5 Sterne für dieses Gedankengut! LG, N.

    • Marielle Müller
      HIN & WEG, 4. April 2018

      Vielen Dank. 🙂